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Nicht alle Luftfedersysteme sind gleich – verstehen Sie offene und geschlossene Systeme.

Erfahren Sie, wie geschlossene Luftfedersysteme funktionieren und warum das Fachwissen darüber für Werkstätten unverzichtbar ist.

Interessante Tatsache: Nicht alle Kfz-Luftfedersysteme funktionieren nach dem gleichen Prinzip! Deshalb muss eine Fachwerkstatt wissen, an welchem System sie arbeitet: an einem herkömmlichen System mit offenem Regelkreis oder an einer sogenannten „closed loop“-Luftfederung, also einem geschlossenen System.
Das technische Know-how zur korrekten Diagnose möglicher Systemfehler oder -defekte von letzterem System unterscheidet sich von dem auf herkömmliche Luftfederungen mit offenen Regelkreis anwendbaren.

Die „closed-loop“-Luftfederung verlangt nämlich ein spezifisches Vorgehen, um nach einem Luftfederungsleck das System zu überprüfen oder neue Luftfederungskomponenten zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft einzubauen. In diesem Artikel gibt Arnott weitere Einblicke in Systeme mit geschlossenem Regelkreis.

Die Funktionsweise des Kompressors in einem geschlossenen Regelkreis ist ganz anders. Während in einem offenen System der Kompressor die Umgebungsluft komprimiert, um den Druckspeicher und/oder den Luftfederbalg zu füllen, nutzt ein Kompressor im geschlossenen Kreislauf den bereits im System vorhandenen, mit Druck beaufschlagten Stickstoff. Zudem wird bei einem herkömmlichen Luftfederungssystem überschüssige Luft ins Freie abgelassen. Bei einem geschlossenen System verbleibt der Stickstoff dagegen im System und überschüssiger Druck wird in den Druckspeicher zurückgeführt. Dies ist ein wichtiger Aspekt, der bei der Arbeit an diesem System berücksichtigt werden muss.

Für Druckaufbau oder zusätzlichen Druck verwendet das geschlossene System zwei Umschaltventile, die sich zum Ventilblock hin öffnen. Dann öffnet sich das Magnetventil für die entsprechende Luftfeder und der zusätzliche Druck wird übertragen. Zum Druckabbau wird der Überdruck nicht in die Umgebung abgelassen, sondern durch Öffnen der beiden Umkehrventile in die andere Richtung geschickt und in den Druckspeicher zurückgeführt. Der Überdruck wird also zurück in den Druckspeicher geleitet. Das nachstehende Druckflussdiagramm zeigt, wie der unter Druck stehende Stickstoff geleitet wird, wenn eine Luftfeder mit Druck beaufschlagt oder Druck abgelassen wird.

Obwohl das System als „geschlossenes“ bezeichnet wird und das obige Diagramm zeigt, wie der komprimierte Stickstoff von einem Bereich zu einem anderen übertragen wird, um den Druck im System zu erhöhen oder zu vermindern, sollten Sie sich nicht täuschen lassen! Ein geschlossenes System kann durchaus geringe Stickstoffverluste durch Ansaugen und Verdichten von atmosphärischer Luft ausgleichen. Wenn ein Leck im System auftritt, versucht es, den erforderlichen Betriebsdruck aufrechtzuerhalten, indem es den (Umgebungs-)Lufteinlass öffnet. Es kann jedoch nur einen geringen Stickstoffverlust ausgleichen, und wenn die komprimierte Stickstoffmasse zu gering wird, funktioniert das System nicht mehr.

Möchten Sie genau wissen, wie geschlossene Luftfederungssysteme korrekt diagnostiziert und repariert werden? In der Arnott Air Suspension Academy werden Themen wie dieses praxisnah und detailliert behandelt, in Kursen von Installateuren für Installateure.

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