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Wartung und Reparatur von Luftfederungssystemen: Was jeder Techniker wissen sollte

Ausfallende Komponenten frühzeitig erkennen

Nachdem das Fahrzeug sicher für den Service vorbereitet wurde, können Techniker mit der Suche nach frühen Warnzeichen für entstehende Systemprobleme beginnen. Werden diese Probleme frühzeitig erkannt, lassen sich vermeidbare Schäden verhindern, Wiederholreparaturen reduzieren und angrenzende Komponenten schützen.

Für Techniker können frühe Ausfallindikatoren unter anderem sein:

  • Ein deutlicher Höhenverlust des Fahrzeugs über Nacht
  • Eine Fahrzeugecke steht tiefer als die anderen
  • Ölrückstände an Federbeinen oder Stoßdämpfern
  • Übermäßig lange Kompressorlaufzeit oder häufiges Takten
  • Warnmeldungen, gespeicherte Fehler oder Fahrzeughöhendaten, die eine Prüfung mit dem Diagnosegerät erfordern
Ein Höhenverlust des Fahrzeugs über Nacht von etwa 2,5 cm oder mehr ist ein deutliches Anzeichen für eine Leckage. Prüfen Sie zunächst das System und sprühen Sie Seifenwasser auf die vermuteten Leckstellen. Blasenbildung weist auf austretende Luft hin. Ist die Fahrzeughöhe ungleichmäßig, zum Beispiel wenn eine Fahrzeugecke absackt, kann stattdessen der Ventilblock die Ursache sein.

Prüfen Sie Federbeine und Stoßdämpfer auf Ölundichtigkeiten. Ölrückstände können den Gummibalg beschädigen und dessen Lebensdauer verkürzen. Ein undichter Dämpfer kann zudem die Fähigkeit des Stoßdämpfers einschränken, Stöße zu kontrollieren. Dadurch kann die Luftfeder überlastet werden und vorzeitig ausfallen.

Eine übermäßig lange Kompressorlaufzeit oder ungewöhnlich häufiges Takten kann ebenfalls auf eine entstehende Leckage hinweisen, noch bevor Probleme mit der Fahrzeughöhe offensichtlich werden. Das Fahrzeugsteuergerät kann den Kompressor und den Ventilblock weiterhin ansteuern, um einer undichten Luftfeder oder einem undichten Federbein Luft zuzuführen. Eine dauerhafte Überbeanspruchung kann zum Ausfall des Kompressors führen. Wird eine Leckage festgestellt, prüfen Sie den Kompressor auf Verfärbungen, geschmolzene Steckverbindungen oder Leitungen sowie auf Brandgeruch.

Eine korrekte Diagnose erfordert zunehmend mehr als nur eine Sichtprüfung. Viele Systeme benötigen die Kommunikation mit einem Diagnosegerät, um Fahrzeughöhendaten auszulesen, Kalibrierungen durchzuführen und elektronische Fehler zu erkennen, bevor das Fahrzeug wieder in Betrieb genommen wird.

Diagnosekompetenz mit der ASA stärken

Die Früherkennung von Ausfällen setzt voraus, dass Techniker verstehen, wie das gesamte Luftfederungssystem reagiert, wenn eine Komponente auszufallen beginnt. Mit mehrsprachigen Online-Schulungen unterstützt die Arnott Air Suspension Academy Techniker dabei, Systemverhalten, Warnzeichen, Prüfmethoden und die Rolle von Diagnosegeräten im modernen Luftfederungsservice besser zu verstehen.

Das Erkennen früher Warnzeichen hilft Technikern, Probleme zu beheben, bevor sie den Rest des Systems beeinträchtigen. Im nächsten Teil dieser Serie zeigen wir, warum es entscheidend ist, die Grundursache zu identifizieren, bevor Ersatzkomponenten eingebaut werden.

Verantwortlich für die Inhalte dieses Advertorial-Feature-Newsletters ist Arnott
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